 Projektwoche 3./4. Klasse "Steinzeit"
 Mo, 16. März 2026 - Fr, 20. März 2026
Vom 16. bis 20. März hatten wir eine richtig coole Projektwoche zum Thema Steinzeit. Es gab viele verschiedene Angebote: einen Museumsbesuch, Workshops, einen Film- und Archäologietag und einen Tag im Wald.
Am Anfang erklärte uns die 4. Klasse vieles, weil sie das Thema «Steinzeit» schon vorher hatten. Sie zeigten uns an vier verschiedenen Orten spannende Dinge über Essen, Wohnen, Jagd, Tiere sowie Waffen und Werkzeuge. Das war ein spannender Einstieg!
Workshops:
Danach gingen wir in verschiedene Workshops.
Lederbeutel machen:
Hier konnten wir aus echtem Kuh- und Ziegenleder einen eigenen Lederbeutel basteln. Wir bekamen eine Anleitung und schnitten das Leder selbst zu. Dann machten wir eine Schnur mit einer Perle dran und malten innen ein Spielfeld hinein. Am Schluss suchten wir draussen Spielsteine.
Höhlenmalerei malen:
Zuerst übten wir mit Bleistift. Danach durften wir mit Kohle zeichnen. Damit die Zeichnungen hielten, wurde Haarspray darüber gesprüht. Später malten wir auf zerknülltem Packpapier, damit es wie echte Höhlenmalerei aussah. Das war richtig cool! Am Ende durften wir noch ein Video schauen.
Speckstein schleifen:
Jeder durfte sich einen Speckstein aussuchen. Daraus machten wir verschiedene Schmuckstücke, zum Beispiel Speerspitzen, Herzen, Anhänger oder Tiere. Zuerst haben wir grob gefeilt und geraspelt. Danach schliffen wir den Stein im Wasser und zum Schluss wurde er noch geölt und poliert.
Pfeil und Bogen:
Wir schnitzten zuerst einen Pfeil mit einer Einkerbung. Dann wurde er geschliffen, damit er nicht mehr scharf war. Danach befestigten wir Federn, damit er besser fliegt. Auch den Bogen machten wir selber: zuschneiden, einkerben und eine Schnur spannen. Am Ende durften wir alles draussen testen – das hat mega Spass gemacht!
Höhlenmensch lebensgross malen:
Wir malten eine grosse Figur auf Karton. Beim Gesicht war ein Loch, damit man durchschauen konnte. Zuerst zeichneten wir alles mit Bleistift vor und danach bemalten wir unseren Höhlenmenschen mit Farben.
Museumsbesuch:
Am Dienstag fuhren wir mit dem Postauto und dem Zug ins Kulturmuseum nach St. Gallen. Dort machten wir einen Workshop, bei dem wir selber Feuer machten und Brot backten. Das war richtig spannend! Danach bekamen wir eine Führung durchs Museum und lernten noch mehr über die Steinzeit. Am Schluss liefen wir über die Gangelibrücke zurück.
Film- und Archäologietag:
Am Donnerstag wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe schaute im Kino den Film „Ice Age“, die andere war beim Archäologiemobil. Dort sahen wir echte Funde aus verschiedenen Zeiten. Es gab auch Posten, wo wir lernten, wie Archäologen Dinge untersuchen und dokumentieren.
Waldtag:
Am Freitag gingen wir als Abschluss in den Wald. Dort bauten wir Hütten, kochten über dem Feuer, spielten zusammen und stellten Werkzeuge her, wie es echte Steinzeitmenschengemacht haben! Das Wetter war richtig schön und es war ein perfekter Abschluss für die Woche.
Geschrieben von Julian Andreisek

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 "Auf Reisen" Projektwoche Zyklus 1
 Mo, 16. März 2026 - Fr, 20. März 2026
Jeden Morgen trafen wir uns auf dem unteren Pausenplatz, passierten die Passkontrolle und starteten gemeinsam in den Tag:
Liebe Passagiere, schnallen Sie sich an,
damit unser Flugzeug starten kann.
Wir reisen um die Welt und alle fliegen mit
und singen dabei unser Fliegerlied.
Als erste Reisegruppe gingen immer die Kanadareisenden durch ihr Gate.
In Kanada durften die Kinder eine Wintergeschichte von Betty und ihren Pancakes hören. Die Kinder lernten zwei, für diese Geschichte, wichtige englische Worte: «oh, no!» kennen. Danach wurde Pancaketeig zubereitet, Früchte geschnitten, Fähnchen gebastelt und in verschiedenen Zelten gespielt und gearbeitet. Nach dem Znüni suchten wir in unserem schweizer Wald nach kanadischen Tieren und lernten Lustiges und Wissenswertes über Bären, Biber, Elch usw.
Los geht's! Gate 2, Hawaii:
Gemeinsam machten wir eine Reise nach Hawaii. Dort gestalteten wir unsere eigene Lei (Blumenkette) und übten zusammen den traditionellen Hula Tanz. Für den Znüni bereiteten wir einen Fruchtsalat mit exotischen (teilweise unbekannten Früchten) zu. Zum Abschluss durfte der Stempel in unserem Reisepass natürlich nicht fehlen.
Auch in den Norden zog es uns. Gate 3, Norwegen:
In Norwegen angekommen, tauchten wir ein in das Land der Elche, Eisbären und Rentiere. Dort wo es im Winter ganz lange dunkel und eher kühl ist und im Sommer den ganzen Tag hell. Umgeben von feinem Zimt-Duft machten wir einen kurzen Ausflug zu den Polarlichtern. Bei einem «kaffe og kaker» staunten wir über die schönen Polarlichter und genossen unsere selbstgebackenen Zimtschnecken. Am nächsten Tag durften wir dann auch die selbstbedruckten Elch-Tüechli nach Hause nehmen.
Für die letzte Reisegruppe wurde jeweils Gate 4, Italien, ausgerufen:
«Buongiorno a tutti» und herzlich willkommen im schönen Italien.
Jeden Morgen machte sich eine bunte Schar Kinder auf, das fröhliche Italien zu entdecken.
Da durfte das Dröhnen der echt italienischen Ferraris in der Garage Leirer nicht fehlen. Es gab viel zu bewundern und fragen. Jean-Michel wusste auf alles eine passende Antwort.
Darauf machten wir einen eigenen Giro d’Italia, der bei uns dann Giro di Sasso (=Stein) hiess. Auf verschiedenen Gefährten fuhren wir vor dem Sasso eine kleine Rennstrecke. Nach der Prämierung ging es in die Pizzeria Rubla. Auf dem Tischgrill durfte sich jedes Kind seine zwei Lieblingspizzas zusammenstellen und backen – leck, war das lecker. Besonders eindrücklich war, wie die Kinder sich gegenseitig unterstützt haben. In der anschliessenden Disco konnten wir alle nochmals richtig Dampf ablassen und mit einer kleinen Gelati den Morgen gebührend abschliessen – la vita e bellaJ
Dienstagnachmittag:
Die Erst- und Zweitklässler:innen machten sich nach dem gemeinsamen Mittagessen voller Vorfreude auf den Weg zum Pumptrack in Urnäsch. Die Kickis waren erfreulicherweise bereits vor Ort, sodass nach einer kurzen Einführung direkt gestartet werden konnte.
Anfangs noch etwas vorsichtig, gewannen die Kinder rasch an Sicherheit, sodass am Ende alle mit viel Schwung ihre Runden drehten. Nach rund zwei bewegungsreichen Stunden traten wir die Rückreise nach Stein an.
Den Dienstagnachmittag verbrachten die Kindergartenkinder beim gemeinsamen Spielen im Kindergarten Dorf. Ein gemütlicher Nachmittag, so richtig zum Geniessen (und unsere Sumpfstapfer konnten den Spielegge «Afrika» entdecken).
Abschlussmorgen:
Schon ein bisschen müde trafen wir uns am Freitagmorgen nochmals auf dem unteren Pausenplatz. Zum Abschluss unserer Projektwoche reisten wir nach Herisau zum Spielplatz Kreckel. Hier wurde gespielt, gelacht und vieles mit, neuen, Gspänli ausprobiert. Klein und gross einmal mehr bunt durcheinander gewürfelt.
Liebe Kinder, ihr seid einfach SUPER!
Liebe Eltern, herzlichen Dank für euer Engagement!
Liebes Team, die Woche hat Spass gemacht – herzlichen Danke an alle!

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Wenn Physik abhebt – Raketenbau im NT-Unterricht
 Mi, 11. März 2026
Wie bringt man eine Rakete zum Fliegen – und wieder sicher zurück auf den Boden? Die Schülerinnen und Schüler der Schule Stein haben genau das im Unterricht Natur und Technik herausgefunden. Von ersten Experimenten mit Wasser-Druck-Raketen bis zum Start eigener Modellraketen mit Fallschirm-System erlebten sie Physik hautnah. Einige Raketen landeten sanft – andere testeten spektakulär die Grenzen der Physik. Ein Projekt, das Neugier weckt und zeigt, wie spannend Lernen sein kann.

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Fasnacht 3.-6. Klasse
 Fr, 20. Februar 2026
Am Fasnachtsmorgen herrschte in der Schule schon früh eine fröhliche Stimmung. Viele Kinder kamen verkleidet und zeigten stolz ihre bunten Kostüme. Die 3. und 4. Klasse feierte in Frau Knöpfels Zimmer ihre Party und die 5. und 6. Klasse bei Frau Giuga, wo die Kinder der 6. Klasse die Party organisiert haben. Es wurde getanzt, gelacht und laute Musik gespielt. Wer etwas Ruhe brauchte, konnte die Zeit im Spielzimmer verbringen oder Fasnachtsmasken malen. In der Pause gab es für alle einen leckeren Berliner. Es war ein fröhlicher und lustiger Fasnachtsmorgen.

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Bunte Kostüme und beste Stimmung bei der Schulfasnacht 2026 Zyklus 1
 Fr, 20. Februar 2026
Mit viel Musik, guter Laune und fantasievollen Kostümen wurde am vergangenen Freitag in der Turnhalle, die diesjährige Schulfasnacht gefeiert. Schon am Morgen strömten Prinzessinnen, Piraten, Superhelden und wilde Tiere durch die Gänge der Schule. In der geschmückten Turnhalle mit Discokugeln wurde ausgelassen gefeiert. Alle hatten sichtlich Spass. Wem es dann doch zu wild wurde, hat es sich auf der Ruheinsel gemütlich gemacht oder gemalt. Für das leibliche Wohl sorgte ein feiner Berliner.
Die Schulfasnacht war auch in diesem Jahr wieder ein Highlight und wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.

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Jugendparlament macht’s möglich: Ein rundum gelungener Schneesporttag
 Mi, 18. Februar 2026
Das Jugendparlament JUPA der Oberstufe Stein organisierte einen rundum gelungenen Schneesporttag – von der Planung bis zur Durchführung eigenverantwortlich und mit viel Engagement. 61 Jugendliche genossen perfekte Pistenbedingungen im Flumersberg, während auch das kreative Alternativprogramm in Stein für Bewegung und Teamgeist sorgte. Ein Tag voller Winterfreude, Gemeinschaft und beeindruckendem Einsatz aller Beteiligten.

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Energie erleben – Physikunterricht mit Praxisbezug
 Di, 20. Januar 2026
Wie wird aus chemischer Energie Bewegung, Schall und Präzision? Im Physikunterricht der Schule Stein erhielten die Schülerinnen und Schüler einen eindrücklichen Praxisblick hinter die Kulissen des Schiesssports. Gemeinsam mit einem Experten des Schützenvereins Stein-Hundwil erlebten sie hautnah, was bei einer Schussabgabe physikalisch passiert – und warum Konzentration, Ruhe und Fokus entscheidend sind. Unterricht, der neugierig macht und zeigt, wie spannend Natur und Technik sein kann.

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 Ein besonderer Schultag
 So, 18. Januar 2026
Am Morgen war ein Besuch im Naturmuseum geplant. Schon die Fahrt in die Stadt St.Gallen und das Warten auf den Stadtbus war ein Abenteuer. Gibt es doch so viele verschiedene Leute zu sehen! Im Museum beschäftigten wir uns mit vielen spannenden Tieren, welche in unseren Wäldern, Feldern, Bergen und Gewässer leben. In 3er- Gruppen gab es dazu Aufgaben, die zusammen gelöst werden mussten. Einige Schüler durften am Schluss noch Detektiv spielen und anhand von Bildausschnitten aus dem Museum die richtigen Tiere suchen. Nach einer kleinen Stärkung aus dem Rucksack traten wir am Mittag die Heimreise wieder an. Wir waren gerade rechtzeitig zurück, um noch zusammen im Schulzimmer den Lauberhorn-Super-G anzusehen. Die Schweizer Skirennfahrer wurden von allen lautstark angefeuert und gleichzeitig noch die letzten Sachen aus dem Rucksack gegessen. Am Nachmittag gings dann noch ins Schwimmen, wo getaucht, mit Flossen geschwommen und vom Böckli gesprungen wurde. So ein Schultag wünscht man sich öfters!

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Unterricht, der Leben retten kann
 Fr, 12. Dezember 2025
Beim Erste-Hilfe-Postenlauf im Schulhaus Stein erlebten die Schülerinnen und Schüler der 1. Sek, wie schulisches Wissen aus dem Fach "Natur und Technik" lebendig wird. Gemeinsam mit dem Samariterverein Stein verbanden sie Grundlagen zu Körper, Atmung und Kreislauf mit praxisnahen Übungen – von Reanimation bis Alarmieren.

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 Klassenlager der 3. Sek im Tessin
 So, 31. August 2025
Klassenlagerstart für Wanderbegeisterte
Alle wanderlustigen 3. Sekler, die zu Fuss ins Tessin marschieren wollten, wanderten am Sonntagmorgen los von Vrin zur Terrihütte.
Unterwegs wollten einige frisches Gemüse an andere Wandernde verkaufen. Dieses war eigentlich als Nachschub für die Terrihütte gedacht, weshalb einige ein paar Kilos mehr mitschleppten. Nach dem strengen Aufstieg erreichten wir den Pass Diesrut auf 2428 Metern, von wo man eine grandiose Aussicht auf die umliegenden Berge hatte. Allerdings waren wir in viele Gruppen unterteilt, da einige damit beschäftigt waren Steine den Hügel hinabzuwerfen. Die Schnelleren mussten sehr lange in der Kälte warten, was sie dazu veranlasste, den Piz Ner auf 2691 Metern zu besteigen. Andere motivierten von einer Anhöhe jeden Ankommenden. Während des Abstieges zur Terrihütte, der länger als erwartet war, wurde es wieder warm. Einige wagten es in einem kalten Bergsee zu schwimmen. Viele schauten, kaum in der Terrihütte angekommen, noch den Schlussgang des Schwägalpschwingfestes. Die andere Hälfte wollte sich einfach ausruhen und etwas trinken. Am Abend gab es vegetarische Lasagne, wobei man den Unterschied zum Fleisch nicht wirklich bemerkte. Nach dem Essen sind wir schlafen gegangen, wobei man sich denken kann, wie schnell das ging.
Greina Ebene
Am Morgen assen wir Frühstück und packten unsere Sachen, wobei wir von einem Helikopter unterbrochen wurden. Dieser transportierte Arbeiter für den Umbau der Hütte. Wir füllten unsere Flaschen und wanderten los durch die Greina. Unterwegs hielt Dario Müller einen Vortrag über dieses einzigartige Naturschutzgebiet. Die Greina gefiel uns sehr gut, was zu vielen Fotos führte. Wir sahen uns den Arco della Greina, einen natürlichen Steinbogen, an. Die anschliessende kurze Strecke auf dem blauweissen Pfad mussten wir in Einerkolonne laufen. Nach einem kurzen Stopp bei der Scalettahütte ging es abwärts. Über Kurven verlief der Weg steil nach unten, was unseren Füssen zusetzte. Einzelne litten mehr als eine Stunde lang, die Blasen schmerzten. Trotz der Hitze schafften wir es schliesslich alle auf das Postauto, welches uns sicher zum Bamboohouse transportierte. Dort trafen wir die andere Gruppe, die uns mit einer erfrischenden Capri-Sonne empfing.
Klassenlagerstart am Montagmorgen
Am Morgen fuhren wir mit dem Postauto nach Herisau. Nach einigen Missverständnissen trafen wir uns alle im Zug nach Bellinzona. Auf dem Weg stiegen wir aus Versehen in die erste Klasse ein, fanden aber trotzdem noch die zweite. Von Bahnhof liefen wir dann zum Bamboohouse. Die Mädchen hatten einen sehr positiven Eindruck, auch den Jungs gefiel es. Nach dem Essen fuhren wir an den See, wo wir SUP paddeln wollten. Auf dem Weg bemerkten wir, dass wir Damian vergessen hatten. Er reiste uns jedoch unbeeindruckt nach. Am Ziel war der Verleih leider geschlossen. Wir beschlossen, trotzdem an den nächsten Ort zu laufen, wo man auch SUP ausleihen konnte. Diesen Ort waren sie jedoch am Abreissen. Leider weiss auch Google nicht alles. Wir badeten trotzdem und schwammen auf das Floss vom Camping-Platz. Dort schubsten wir uns gegenseitig rein. José schubste kräftig mit, wurde von uns aber geschont. Auf dem Weg zurück kauften wir Capri-Sonne und verteilten sie den durstigen und müden Greinawanderern, als sie ankamen. Als sich alle im Pool abgekühlt hatten, spielten wir in Gruppen verschiedene Spiele. Wir rätselten mit grossem Einsatz, was auch an der Lautstärke zu erkennen war. Ein Posten war Musikstücke zu erkennen, ein anderer «Wer bin ich?» und der letzte knifflige Fragen zu «eins, zwei oder drei».
Sato Code und Burgentag
Am Morgen durften alle Schüler/innen der 3.Sek Frühstück essen. Während dem Frühstück erklärte uns Herr Schadegg den Tagesplan, 1. Sato Code, 2. Burg Besuch. Im Bus stieg unser Fahrer plötzlich aus, zum Glück aber ein anderer ein. Warum wissen wir nicht. Als wir in Bellinzona angekommen waren, spielten wir einen Outdoor Escape Room (genannt Sato). Wir haben uns alle in Vierer-Gruppen aufgeteilt. Danach mussten wir auf unserem Handy zehn verschiedene Rätsel in der Altstadt in Bellinzona lösen. Die Rätsel wurden von Zeit zu Zeit schwieriger. Das ganze Rätsel hatte etwas mit einem roten Leguan zu tun, nach dem wir immer auszuschauen hatten. Am Schluss konnten alle das Rätsel lösen. Nach dem Rätsel konnten wir eine feine Pizza essen auf der Piazza del Sole. Als alle Schüler/innen ihre Pizza gegessen hatten, nutzten ein paar Schüler/innen die Chance sich in einem Wasserspiel abzukühlen. Nach der kurzen Abkühlung ging es weiter in den Schlosshof der Burg Castello Grande. Dort durften wir das Schloss und die Aussenwelt erkunden. Nach der Burg-Besichtigung durften wir noch das Rathaus und die Kirche der Altstadt Bellinzona erkunden. Dann dem wurde es schon Zeit wieder ins Bamboohouse zurückzukehren. Als wir angekommen waren, durften wir den Nachmittag in dem Pool oder auf dem Gelände geniessen. Am Abend mampften wir ein sehr feines Essen. Dann durften alle Schüler/innen ein sehr cooles Abendprogramm miterleben. Wir spielten verschiedene Challenges gegen unsere Klassenkameraden. Wir hatten alle sehr viel Spass und es wurde viel gelacht. Danach war es für uns Schüler/innen schon Zeit fürs Bett.
Morge, morge, morge
Morge, morge, morge, heute wurden zumindest so die Jungs geweckt. Nach dem Wecken genossen wir ein leckeres Morgenessen. Um 07:50 gingen wir auf den Bus Richtung Sportzentrum. Auf den Weg verloren wir fast Salomé und Karin. Es erwarteten uns drei kompetente LeiterInnen zum Kurs Bogenschiessen – Jasmin wurde die neue Merida. Mit den vielen tollen Challenges, den Planks und Liegestützen vergingen die zwei Stunden schnell. Danach spazierten wir zum Lago Maggiore. Im Wasser hatte es ein Holzfloss. Beim spassvollen Raufen flog Karin runter und holte sich eine krasse Beule am Arm. Die zwei Stunden mit Baden, Volleyball oder auch einfach einem Powernap waren erholsam. Jan, Lukas und Leo schliefen einandergekuschelt wie Babys. Dann machten wir uns parat fürs Kajakfahren. Einige von uns wurden beste Freunde mit Luca, unserem Leiter der Kajaktour. Die Sonne versteckte sich hinter den Wolken, es fing an zu nieseln. Das Kajakfahren war ein tolles Erlebnis. Plätze tauschen, Gondoliere spielen und eine Art Kanuball, führten zu einigen Stürzen ins Wasser und viel positiver Aufregung. Mit dem Bus gings nach Ascona. Dort angekommen hatten wir noch eine Stunde Zeit zum Flanieren. Viele liefen im strömenden Regen zur Migros Zwischenverpflegung kaufen. Alle Kleider waren nass. Danach genossen wir sehr leckere Pizze oder Paste. Auf dem Heimweg zum Motel veranstalteten wir einen Fanlauf für den FCSG. Danach durften wir den Match Basel gegen Kopenhagen schauen oder auf dem Zimmer quatschen.
Der Sprung ins kalte Wasser
Unser erster Stopp war der Snack-Automat am Bahnhof in Locarno. Weil unser Bus zwei Minuten Verspätung gehabt hatte, verpassten wir unsere reservierte Anschlussverbindung nach Mergoscia. Während die LehrerInnen einen Ersatzbus organisierten, amüsierte sich die Mehrheit der Klasse am Selecta-Automaten. Marija hatte für ein Malteser-Päckli bezahlt, ein zweites kam gratis hinterher. Sechs weitere versuchten dann ebenfalls ihr Glück auf eine Joker-Gratispackung – jedoch ohne Erfolg. Als dann unser Bus kam liefen, fast alle mit Maltesers herum. Eigentlich war es ganz cool, dass wir den Bus verpasst hatten. Unser Ersatzchauffeur konnte sehr gut Bus fahren. Er erwischte die engen Bergstrassenkurven und fluchte nur ein bisschen über die Zürcher Touristen, die die Strasse blockierten. Frau Bless hatte es heute voll mit den Abkürzungen. Die Schüler folgten ihr, Herr Schadegg und Frau Hutter machten den Umweg über den Hügel. Kurz nachdem wir alle wieder zusammen waren, nahm Frau Bless gleich die nächste Abkürzung, diesmal aber nur mit der Hälfte der Schüler. Die Schüler, die die zweite Abkürzung verpasst hatten, konnten dafür das idyllische Tessiner Dörfchen Corippo erkunden. Weil sich unsere Klasse beim Wandern in die Länge zog und die Vordersten noch keinen Hunger hatten, stiessen wir immer wieder auf andere hungrige Grüppchen. Die einen oder anderen kauten vor lauter Hunger auf den gekauften Brötchen für den Zmittag herum. Kurz unter der Ponte del Salti machten wir Mittag. Später, als unsere Bäuche voll waren, packte uns die Lust, im 15° kalten Wasser zu schwimmen und die ersten Sprünge zu wagen. Janine und Laurin stiegen nach einiger Zeit hinauf zu der Brücke. Viele Leute blieben stehen und schauten gespannt zu, wie sie auf der Brücke standen. Janine sprang als Erste von der 14 m hohen Brücke. Alle klatschten und einer sagte zu Janine: « Jetzt wird man dich überall auf Instagramm sehen, alle haben dich gefilmt!» Dann sprang Laurin und alle zückten blitzartig ihr Handy und filmten. Dann regnete es plötzlich aus Kübeln und alle flüchteten unter einen riesigen Stein, es war beinahe schon abenteuerlich. Als wir fast alle trocken bei der Bushaltestelle angekommen waren, freuten wir uns auf den warmen trockenen Bus. Leider lief im Bus die Klimaanlage. Herr Schadegg telefonierte mit dem Herrn vom Bananenboot und stieg an der falschen Haltestelle aus. Alle mussten wieder einsteigen und lachten.
Ciao Bella Ticino
Am Morgen genossen wir ein letztes Mal das Frühstück im Bamboohouse und so langsam kam Aufbruchsstimmung auf.
Mit Glück stopften wir unsere Bagage in die Koffer und deponierten sie in einem Art Keller, auch «Grotto» genannt. Nach der Busfahrt ins «Bagno Pubblico» gabs ein letztes Bad im Lago Maggiore und zur Überraschung aller fuhren wir dann noch speedmässig mit dem Bananenboot. Meine anfänglichen Zweifel wurden zum Glück durch meine Mitschüler zerschlagen, ich liess mich zur Mitfahrt überreden. Die Fahrt war äusserst turbulent und spassig. Die beiden spektakulären Stürze endeten mit einem erfrischenden Bad im See.
Dann holten wir das Gepäck im Bamboohouse, assen Lunch und waren wieder genug bei Kräften, um zum Bahnhof Riazzino zu spazieren. Jetzt hiess es Ciao Bella Ticino. Ein weiteres Mal überzeugten uns die gesanglichen Fähigkeiten der Mitschüler, die mit dem halben Zug geteilt wurden. Momentan sitzen wir im Voralpenexpress nach Herisau, freuen uns auf zuhause und hoffen, das Postauto in Herisau rechtzeitig zu erwischen.

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